Verein Kinderkrippe Kindergarten Schule

Mittwochsforum:Epochenjahr 1917 - auf der Suche nach Zukunftsimpulsen für das soziale Leben. Zur Vorgeschichte der Waldorfschule.

Datum und Uhrzeit

15.11.2017 (20:00 Uhr)
Kurzinfo 
Mittwochsforum: Epochenjahr 1917 - auf der Suche nach Zukunftsimpulsen für das soziale Leben. Zur Vorgeschichte der Waldorfschule. Holger Grebe (Oberstufenlehrer WS Balingen)

Beschreibung

Epochenjahr 1917 – auf der Suche nach Zukunftsimpulsen für das soziale Leben.

 

 

Zur Vorgeschichte der Waldorfschule.

 

1917 war für die Geschichte des 20. und 21. Jahrhundert ein Epochenjahr. Das Jahr der russischen Revolution, des Stellungskrieges im Westen Europas und des Kriegseintritts der USA. Hinter dem Chaos der äußeren Ereignisse fand zudem ein Krieg der Ideen statt, in dem Lenins Sozialismus und Wilsons Liberalismus aufeinander prallten. Auch Rudolf Steiner, der damals mit Menschen aus 10 Nationen am hölzernen Doppelkuppelbau „Goetheanum“ in Dornach (Schweiz) arbeitete, suchte nach Zukunftsimpulsen für das soziale Leben. Seine Idee der „Dreigliederung des menschlichen und sozialen Organismus“ wurde von vielen Politikern, Unternehmern und Kulturschaffenden wie Hermann Hesse unterstützt. Die Gründung der ersten Waldorfschule im Herbst 1919 ist ohne diesen Hintergrund nicht zu verstehen. „Was wir heute brauchen, sind andere Köpfe auf unseren Schultern. Köpfe, in denen neue Ideen sind, denn die alten Ideen haben uns in das Chaos gebracht“, so Steiner in einem Vortrag dieser Zeit. Heute, im Abstand von 100 Jahren, soll ein frischer Blick auf diese neuen Ideen geworfen werden.

Holger Grebe (Historiker und Waldorfpädagoge)

 

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